Einsatzübung Buchendorf 24.07.2021

Am 24. Juli trafen sich auf Einladung des Rettungsnetzwerks e.V. verschiedenste Rettungsorganisationen, Privatleute und Mitglieder des Rettungsnetzwerks zu einer gemeinsamen Übung, bei welcher der Schwerpunkt auf der Suche vermisster Personen mittels Drohnen mit Wärmebildkamera lag.

 

Als Übungslocation wählte Michael Klingsöhr, technischer Leiter des Rettungsnetzwerk, einen wenig besuchten Platz nahe einer Waldfläche umrandet von verschiedenster Agrarflächen mit Getreide und Mais. „Gerade der Mais bietet ein Suchszenario, welches eigentlich nur aus der Luft bewerkstelligt werden kann, aber auch einen liegende Person oder ein liegendes Tier im Getreide sieht man zu dieser Jahreszeit vom Rand aus nur sehr unwahrscheinlich,“ antwortete Klingsöhr auf die Frage, warum er diese Ort ausgewählt hatte.

 

Nach einer kurzen Vorbesprechung mit diversen Sicherheitshinweisen und Fluginformationen, fingen die Teilnehmer der Übung an ihre Technik aufzubauen. Zeitweise waren bis zu 10 Drohnen einsatzbereit verfügbar, sodass das etwa 175ha große Suchfeld zumeist in unter 45 Minuten komplett abgesucht werden konnte. „Richtig koordiniert bedeuten hier viele Hände ein schnelles Ende.“, so Stefan Bergmair, zweiter Vorstand des Vereins während er einen Kameraden des DLRG Kaufbeuren über den Hintergrund des Rettungsnetzwerks informierte.

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Unterstützt wurde die Veranstaltung durch zahlreiche Jugendliche, hiervon 12 Jugendliche und zwei Betreuer der Jugendfeuerwehr Gauting, welche sich für die Suchen im Suchgebiet versteckten und es so den Piloten schwerstmöglich machten gefunden zu werden. Auch fungierten Sie als Suchtrupps, ein absolut realitätsnahes Übungszenario, wie einer der Betreuer berichtete. Ein solcher Sucheinsatz sei keine Seltenheit und daher eine gute Gelegenheit dies auch schon mit den Jugendlichen üben zu können.

 

Während einer wetterbedingten Mittagspause gab es dann noch eine schnell improvisierte Vorführung einer Flugvorbereitung und entsprechenden Einsatzplanung, sodass die Jugendlichen einen Einblick in die Technik und deren Möglichkeiten bekommen konnten.

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Zuletzt wurde das Suchgebiet noch mal in drei Teile aufgeteilt und drei Suchtrupps entsendet um auch schwierige Situationen wie die brennende Mittagssonne beüben zu können. Stark vertreten mit eigenem Drohneneinsatzfahrzeug und einem Transportfahrzeug des Fachdiest Sicherheit und Technik vom Kreisverband Augsburg-Land des BRK. Gleich zwei Drohnen auf unterschiedlichen Höhen wurden hier zusammen mit der Feuerwehr Ismaning zum Einsatz gebracht, um eine optimale Sondierung des Suchgebietes zu gewährleisten. Routiniert wurde hier selbst bei 26°C Mittagshitze die gesuchten Personen innerhalb weniger Minuten gefunden und die Suchtrupps sicher zu diesen geleitet. „Hier macht sich das häufige Üben absolut bemerkbar“, erzählte Joachim Scheffel vom BRK stolz.

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„Insgesamt war es ein toller Wissensaustausch zwischen den einzelnen Einheiten wovon sicher jeder mit neuen Erkenntnissen nach Hause geht“, resultierte Maximilian Martin, Vorsitzender des Rettungsnetzwerk e.V. am Ende der Übung. Man könne genau durch solche Aktionen an der Bekanntheit des Rettungsnetzwerks arbeiten und vor allem die Kommunikation mit den HiOrgs auf ein gutes Level bringen, sodass diese auch im Bedarfsfall auf die Unterstützung zurückgreifen würden, so Martin weiter. Besonders habe man sich auch über den Besuch einer Streife der örtlichen Polizei gefreut, welche interessiert die Abläufe und technischen Möglichkeiten der Übenden begutachtet hatten.

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